Guida Alpina Dolomiti cronistoria
Sabine am Klettersteig
Hallo Helmut, ich wünsche dir noch sehr schöne Klettertouren mit ganz ganz netten Gästen und ich hoffe, dass es mal passt, dass wir auch mal zusammen einen Klettersteig gehen ( obwohl Du in Deinem Leben ja viel aufregendere und spektakulärere Berge erklimmst).
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klettern im Sarcha Tal

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Klettern zu dieser Jahreszeit? Bei diesen Wetterprognosen? Und wenn man weis wieviel Schnee in den Bergen liegt? Und außerdem ist es schon fast Weihnachten.

Und doch. Mein College Stefan Mayer und ich sind eben 2 die den Hals nie voll genug kriegen. Da hilft alles nichts. Deshalb fahren wir ins Sarcha Tal. In unserer Stammkneipe treffen sich heute mehr Skitourengeher als kletterer, aber wir waren nie bei der Mehrheit.

Pussy Pover, was hat da Stefan wieder mal für eine Tour endteckt. Ganz schwierig darf es heut nicht sein. es ist nicht sehr warm, dafür bläst starker Wind.

6+/A0 8 Seillängen. Die Route führt auf den Croz dei Pini.

Wir fahren ein stück weiter ins Sarche Tal und Parken Stefans Jeep so nahe als möglich am Einstieg. Zu Anfang inrichtung Einstieg Che Guevara Klettersteig Einstieg. Kurz vorher geradewegs zur Wand. Mit 5° und 6° in den ersten beiden Seillängen kann mann sich gerade die steifen Glieder locker klettern. Die kommenden 4 SL führen fast zur gänze entlang eines Quergangs. Von links unten nach rechts oben. Auch ein Pendelquergang ist mit dabei. Insgeheim hatte ich mir gedacht die Route frei zu probieren. Bald aber sah ich ein dass meine Winter-kletter-form dazu nicht ausreicht. Bis 6c kann ich noch mithalten. In einer glatten verschneidung aber mußte ich passen. Hätte so auf 7b/+ getippt.

Brüchige Passagen wechselten mit festen ab. Stefan hat einige Barhockergrosse brocken aus ihrem Geleichgewicht gebracht. Krachen flogen sie, ihrer Schwerkraft folgend zum Einstieg. 2 Vertikale SL im wechselhafter Felsqualität leiten uns zum Ausstieg. Mit 3 Stunden kletterzeit waren wir weder schnell noch langsam. Über den Klettersteig sind wir zügig zurück beim Einstieg.

Wir waren uns einig, das Beste von einem wirklich guten Klettertag geholt zu haben. Ich würde mich nicht zu behaupten wagen dass die Pussy Power für diese Jahr die letzte Klettertour war. In diesem Sinne "lets go climb a rock"

 


 
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