Bei eisiger Kälte erreichte Helmut Kritzinger am Freitag, 29. Juni erfolgreich den Gipfel des Muztagh Ata 7.546 m. Wieder zurück im Camp kämpfte Helmut mit leichten Erfrierungsanzeichen, konnte sich jedoch schnell von jenen erholen und erfreute sich an mitgebrachten Südtiroler Spezialitäten.
Um 3 Uhr morgens Ortszeit bricht Helmut mit seiner Expeditionsgruppe zum Gipfel auf. Es war eisig kalt und einige kehrten nach einigen 100 Höhenmetern wieder um. „Ich wünschte mir sehnlichst die wärmenden Sonnenstrahlen herbei, welche uns endlich dann um 8 Uhr die nötige Kraft für die letzten Höhenmeter gaben“, berichtet Helmut.
Bei gemessenen -27°C und erbarmungslosen Winden erklomm er kurz vor Mittagszeit den Vater der Eisberge. „Der überwältigende Blick auf Tausende von Bergspitzen, welche sich in vier Stufen am Horizont übereinander reihen, ließ mich tiefe Emotionen verspüren und gab mir ein unvergleichliches Glücksgefühl On Top zu stehen“. Der Gipfelgenuss dauerte jedoch leider nicht lange an, denn nach einer kurzen Verschnaufpause ging es mit den Skiern wieder bergab in Richtung Camp 2. Die Skiabfahrt gestaltete sich alles andere als ein Vergnügen.
Die eisigen Winde zwangen Helmut immer wieder kurze Pausen einzulegen.Am Sonntag kehrte Helmut gesund und munter mit seiner Gruppe ins Basislager zurück, wo er erstmals seine Wunden versorgte und sich nach dem ca. 10-stündigen Gipfelanstieg und der Talfahrt ausruhen konnte. Über die mitgebrachten Südtiroler Spezialitäten, wie Speck, Kaminwurzen und Schüttelbrot, hatte sich Helmut bereits am Gipfel oben gefreut. „Bei keiner Expedition darf die heimatliche Gaumenfreude fehlen“, so erzählt Helmut.
Helmut ist überglücklich über die Wahnsinnsleistung und immens erleichtert darüber, dass alle heil und gesund ins Basislager zurückkehrten. Große Freude bereitete ihm auch das Treffen im Lager vor dem Gipfelanstieg mit der jungen Extrembergsteigerin Tamara Lunger (26), welche am selben Tag wie Helmut am Gipfel stand. Somit wurde der Muztagh Ata von zwei erfolgreichen Südtiroler Extrembergsteiger bestiegen.
Nach nun zwei hintereinander folgenden Expeditionen (Gipfelerfolg am McKinley im Mai) wird sich Helmut in ein paar Tagen wieder auf dem Heimweg machen und zu Hause eine längere Ruhephase einlegen, um sich für die kommenden Expeditionen im Dezember (Mount Vinson und Südpol) vorzubereiten.
Helmut: „Der Muztagh Ata, ein Berg, der an Schönheit seinesgleichen sucht“



Hallo lieber Helmut,
Herzlichen Glückwunsch zum Gipfelerfolg am Muztagh Ata.
Innerhalb von 8 Wochen 2 Extremgipfel, das kann niemand
so leicht toppen.
Alles Gute.
Komm gut an in Südtirol.
Ciao,
Anja
Hans grüsst und begelükwünscht dich, aus der Ferne vom Elbrus im Kaukasus.
Hoi….bravo Helmut Kritzinger ,dir und deinem Team ! Olpererhütten Team kann nur sagen ….güat gemocht !!!! Jo, Jo und die Geschichte mit dem kalten Hintern , des ist holt amol ………….